Alle BeiträgeMedizin

Warum Muskeln beim Abnehmen mitgedacht gehören

Dr. med. Selma Uygun14. Juli 20268 Min. Lesezeit

Beim Abnehmen geht nicht nur Fettmasse verloren. Was dahintersteckt, warum es mich als Ärztin interessiert und was du selbst dazu beitragen kannst.

Was der Körper abbaut

Bei jeder Gewichtsabnahme verliert der Körper beides, Fett- und Muskelmasse. Wie viel auf welches Konto geht, hängt unter anderem davon ab, wie schnell es geht, wie viel Eiweiß zugeführt wird und ob die Muskulatur beansprucht wird.

Das ist kein Argument gegen eine Behandlung. Es ist ein Argument dafür, sie nicht allein zu lassen.

Warum das langfristig zählt

Muskulatur verbraucht Energie, auch in Ruhe. Wer sie verliert, senkt den Grundumsatz und macht sich das Halten des Gewichts schwerer, als es sein müsste.

Dazu kommt der Alltag: Kraft in Beinen und Rumpf entscheidet darüber, wie sicher jemand sich bewegt. Das gilt mit vierzig und noch deutlicher mit siebzig.

Zwei Stellschrauben

Ausreichend Eiweiß über den Tag verteilt, und regelmäßige Belastung gegen Widerstand. Zweimal die Woche etwas mit dem eigenen Körpergewicht ist mehr wert als der Vorsatz, ins Fitnessstudio zu gehen.

Beides besprechen wir im Verlauf. Es steht nicht am Rand des Programms, sondern gehört zur Behandlung dazu.

Dr. med. Selma UygunÄrztliche Leitung der Lifestyle-Kur

Deine Frage steht nicht dabei?Im wöchentlichen Aufklärungscall beantwortet Yasemin sie live. Kostenlos und ohne dass du dich für etwas entscheiden musst.

Platz sichern

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und Aufklärung. Er ersetzt weder eine ärztliche Beratung noch eine Diagnose oder Behandlung und stellt keine Empfehlung für ein bestimmtes Arzneimittel dar. Alle in diesem Zusammenhang genannten Präparate sind verschreibungspflichtig. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.

Weiterlesen