Beim Abnehmen geht nicht nur Fettmasse verloren. Was dahintersteckt, warum es mich als Ärztin interessiert und was du selbst dazu beitragen kannst.
Was der Körper abbaut
Bei jeder Gewichtsabnahme verliert der Körper beides, Fett- und Muskelmasse. Wie viel auf welches Konto geht, hängt unter anderem davon ab, wie schnell es geht, wie viel Eiweiß zugeführt wird und ob die Muskulatur beansprucht wird.
Das ist kein Argument gegen eine Behandlung. Es ist ein Argument dafür, sie nicht allein zu lassen.
Warum das langfristig zählt
Muskulatur verbraucht Energie, auch in Ruhe. Wer sie verliert, senkt den Grundumsatz und macht sich das Halten des Gewichts schwerer, als es sein müsste.
Dazu kommt der Alltag: Kraft in Beinen und Rumpf entscheidet darüber, wie sicher jemand sich bewegt. Das gilt mit vierzig und noch deutlicher mit siebzig.
Zwei Stellschrauben
Ausreichend Eiweiß über den Tag verteilt, und regelmäßige Belastung gegen Widerstand. Zweimal die Woche etwas mit dem eigenen Körpergewicht ist mehr wert als der Vorsatz, ins Fitnessstudio zu gehen.
Beides besprechen wir im Verlauf. Es steht nicht am Rand des Programms, sondern gehört zur Behandlung dazu.
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Platz sichernDieser Beitrag dient der allgemeinen Information und Aufklärung. Er ersetzt weder eine ärztliche Beratung noch eine Diagnose oder Behandlung und stellt keine Empfehlung für ein bestimmtes Arzneimittel dar. Alle in diesem Zusammenhang genannten Präparate sind verschreibungspflichtig. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.